Sonne Benken
Sonne Benken
   

Das Gasthaus zur Sonne und seine Wirte

Sonne Benken
   
Zur Geschichte

Wie ein roter Faden zieht sich in der Reihe der Besitzer das Geschlecht der Wiser, von Junghans Wiser 1595 bis Anna Meister-Wiser 1812 durch die Jahrhunderte. Auffallend ist Hans Heinrich Wiser (1652-1728) Metzger, Kornett, Gerichtsvogt und Kirchenpfleger. Er lässt sich am 3. April 1710 vom Stadthalter Elias Meister den Tavernenbrief fertigen, der im Wintermonat 1648 vom Kyburgervogt dem Wirtshaus zum Weissen Rössli“ (welches an die Kirchmauer stösst) zugesprochen wurde. Für den Weinkauf vom vorherigen Jahr und das Tavernenrecht zahlt er 20 französische Thaler. Die Metzgereigerechtigkeit erwirkt er vom kleinen Rath der Stadt Zürich im Jahre 1718.

1812 erwirbt Johann Rudolf Egg (1768-1842) Kantonsrath, Gemeindeamman, Kirchenpfleger, Abgeordneter des Kantons Zürich im helvetischen Grossen Rat und Oberstlieutenant aus dem Nachlass seiner ersten Frau Anna Katharina (1778-1810) den Gasthof.
Eine Anzeige in der Thurgauer Zeitung lockt Heinrich Götz in den Bann
dieses Hauses:
Am 15. Jänner 1848 erwirbt Gemeinderath Heinrich Götz (1802-1888) das Wirthshaus sammt Liegenschaften für 31'000 fl. Zvta. (Zürcherwährung). Die allerdings mit dem lebenslänglichen Witwensitz für Eggs zweite Frau Rosina geb. Meister (1792-1869 belastet ist.
Heinrich Götz-Landolt ist Eigentümer von 1848- 1869 er richtet seine Gastwirthschaft auf den Verkehr der Strasse aus und gilt als vorbildlicher Landwirth

Konrad Götz (1841-1918) und Louise geb. Seiler (1841-1911) sind
Eigentümer 1869-1910.
Gilt in seiner Zeit bereits als ausgezeichneter Hobbykoch und flinker Rebbauer.

Dr. Heinrich Götz (1867-1934) Ulrich Götz (1873-1947) sind Eigentümer 1910 - 1934 Sohn Jakob Götz (1869-1927) hilft als gelernter Koch im elterlichen Betrieb. Um 1900 pachtete er in Zürich den „Weissen Wind“ und gibt im 1. Weltkrieg wegen finanziellen Schwierigkeiten sein Hotel in Lugano-Paradiso auf.

Ulrich Götz (1873-1947) ist Hobbykoch und kein Verachter des edlen Traubensaftes. Seine erste Frau Anna geb. Hablützel (1874-1910) findet sich nie recht wohl im Gastgewerbe. Die zweite Ehefrau Ida geb. Müller (1889-1972) ist die geborene Wirtin mit einem eindrücklichen Namengedächtnis

Ernst Götz (1914) ist Eigentümer seit 1934 ist Land- und Rebbauer und dient während Jahrzenten der Oeffentlichkeit. Seine Ehefrau Rosmarie geb. Graf (1928) und Schwester Hedi Coderay geb. Götz (1916) führen den Gastbetrieb im gut bürgerlichen Styl, schaffen sich mit dem Braten aus dem Holzofen einen beachtlichen Namen und Verkaufen den mundenden Suunetropfen preiswert.

Ruth Vontobel (1959) und H.P. Fürer (1950) Pächter der Sonne von 1996 bis 2007, ehemals Pächter des Rest. Frohsinn in Hünikon

Die Geschwister Ruth Hatt und Marina Gretener übernehmen ab August 2007 als Pächterinnen den Gasthof zur Sonne.
Sonne Benken

 
Sonne Benken
Marina Gretener und Ruth Hatt • Landstrasse 18 • 8463 Benken • 052 319 11 16